Die Borreliose (auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit, engl. Lyme disease, genannt) wird offiziell als eine von Borrelien (einer Bakterienart aus der Gruppe der so genannten Spirochäten) verursachte multisystemische Infektionskrankheit bezeichnet, die oft in einer langen Liste der unterschiedlichsten Symptome münden kann.


Was wissen wir über den Zyklus der Zecke, über ihre natürlichen Feinde?

 

Warum ist die Behandlung schwierig?

 

Welche natürlichen Therapien gibt es?

 

Finden Sie hier Antwort auf diese Fragen.

 

Der Entwicklungszyklus der Zecke

 

Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich in der Größe.

 

Die kleineren Männchen brauchen Blut nur, um sich selbst zu erhalten. Der Saugvorgang dauert meist nur wenige Tage. Finden sie kein Weibchen zur Begattung, suchen sie sich neue Wirte. Männchen saugen also mehrfach.

 

Die größeren Weibchen brauchen sehr viel mehr Blut, um Eier bilden zu können. Sie saugen nur einmal, und der Saugvorgang kann viele Tage dauern.

 

Haben sich die Zecken mit Blut vollgesogen, lassen sie sich fallen. Die Weibchen legen an geschützten, feuchten Stellen am Boden die Eier ab. Es können, je nach Art, bis zu zwanzigtausend sein. Nach der Eiablage sterben sie.

 

Die Männchen warten, wenn sie zuvor kein Weibchen befruchtet haben, auf den nächsten Wirt und ein Weibchen.

 

Aus den Eiern schlüpfen Larven, die nur sechs Beine haben. Sie verwandeln sich zum nächsten Stadium, der Nymphe mit acht Beinen. Aus der entsteht dann das erwachsene männliche oder weibliche Tier. Auch Larve und Nymphe saugen Blut. Sie sind nur 1–1,5 mm groß. Ihre Wirte sind vor allem Nagetiere. Befallen sie Hunde oder Katzen, werden sie gerne übersehen.

 

Im Stadium der Nymphe können die Zecken sehr kalte Winter überdauern. Sind die Temperaturen aber nicht zu tief, bleiben sie auch über den Winter aktiv. Den Nymphen reichen schon drei warme Tage hintereinander mit Temperaturen über 10°C, um aktiv zu werden.

 

Die natürlichen Feinde der Zecke

 

 Zecken haben auch natürliche Feinde: Pilze, Fadenwürmer, Schlupfwespen und selbstverständlich Vögel.

 

Sicher ist, dass es eine Balance zwischen Zecken und deren Feinden gegeben haben muss. Erst in den letzten Jahren wurden Zecken zu einem großen Problem und ihre Anzahl vervielfachte sich.

 

Warum ist die Behandlung der Borreliose so schwierig?

 

Borrelien können unter Stress ihre Form in Dauerstadien umwandeln und sich in Zellen und Geweben verstecken. Man kann sie deshalb nur in einer Phase erreichen, in der sie ihre Verstecke verlassen, sich vermehren und ausbreiten.

 

THERAPIE BEI BORRELIOSE

 

Basis-Therapie bei Borreliose

 

Die Basis-Therapie bei Borreliose bildet die Grundlage, um dem Körper einerseits alle Möglichkeiten zur Entgiftung zu geben und ihm gleichzeitig alle Nähr- und Vitalstoffe zu liefern, die er benötigt, um sich dem anstrengenden Kampf gegen die Borrelien zu stellen.

 

Ergänzende Therapie bei Borreliose

 

Diese Basis-Therapie wird ergänzt mit weiteren Therapie-Schritten zum Beispiel mit einer

 

Antimikrobiellen Therapie

 

Ausleitung mit homöopathischen und phytotherapeutischen Heilmitteln

 

Stärkung der Immunabwehr und

 

Massnahmen, um individuelle Symptome zu lindern 


Borreliose und Antibiotika

Die verursachenden Borrelien (z. B. Borrelia burgdorferi oder auch Borrelia afzelii) sind äusserst beweglich und wandern durch den Körper des Befallenen. Dabei beschädigen sie wahllos Gewebe und Organe und hinterlassen toxische Ausscheidungen, die als gefährliches Nervengift wirken können.

 

Spirochäten besitzen im Gegensatz zu den meisten anderen Bakterien keine richtigen Zellwände. Da aber die meisten Antibiotika ihre Wirkung dadurch entfalten, dass sie die Bakterien-Zellwände zerstören, wirken Antibiotika bei Borreliose nur sehr unbefriedigend bis gar nicht.